Sicherheit

US-Justizministerium klagt drei Personen wegen mutmaßlichen 129-Mio.-$-Betrugs an, bei dem KI CEOs und Anwälte imitierte; Auslieferung offen

US-Staatsanwälte klagen drei Ausländer wegen mutmaßlichen 129-Mio.-$-Betrugs an, bei dem KI CEOs und Anwälte imitierte. Unschuldsvermutung; Auslieferung offen.

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Drei Personen sind angeklagt, nicht verurteilt, und alles Folgende sind Vorwürfe der Staatsanwaltschaft. Laut Berichten über die Anklage des Southern District of New York sollen Jacob Soall, Sharon Hazan und Guy Sheetrit von Juli 2024 bis Februar 2026 ein Schema betrieben haben, bei dem KI Firmenchefs und Anwälte großer Kanzleien imitierte; rund 129 Millionen Dollar seien erbeutet worden. Für alle drei gilt die Unschuldsvermutung.

Das Wesentliche

Wer sind die Angeklagten?

Berichte beschreiben Soall (41), Hazan (54) und Sheetrit (42) als Ausländer mit Bezug zu Spanien, Großbritannien, Israel und den VAE. Die Anklage wirft Soall vor, sich meist als britischer Anwalt mit einem Anrufskript ausgegeben zu haben. Hazan wurde laut Presse 2008 wegen Verschwörung zum Bankbetrug verurteilt und soll mit der Wäsche von über 400 Millionen Dollar geprahlt haben. Das sind Vorwürfe oder frühere Vorgänge, keine Feststellungen in diesem Fall.

Wer waren die mutmaßlichen Opfer?

Genannt werden Krankenhaussysteme in Missouri und Kalifornien, eine Bank in Rhode Island, ein britisches Fintech, eine Fondsgesellschaft in Massachusetts und ein Tiernahrungsunternehmen in Florida. Die Zahlen weichen ab: Ein Bericht nennt Tausende anvisierte Firmen, ein anderer sieben Opfer. Wir konnten das nicht in Einklang bringen.

Was sagen die Angeklagten?

Die Anwälte von Soall und Sheetrit antworteten nicht auf Anfragen, und es ist unklar, ob Hazan einen Anwalt hat. Die Akte soll weiter unter Verschluss stehen.

Was nicht belegt ist

Übersichtstabelle

Übersichtstabelle
PunktWas Stand 6. November 2026 behauptet wirdQuelle
AngeklagteJacob Soall, Sharon Hazan, Guy SheetritCBS News, SecurityWeek
Mutmaßlicher ZeitraumJuli 2024 bis Februar 2026CBS News
Mutmaßlicher SchadenRund 129 Millionen Dollar oder mehrNBC News, CBS News
FestnahmenSpanien (zwei), Großbritannien (einer); Auslieferung offenNBC News, SecurityWeek
Reaktion der VerteidigungZwei Anwälte ohne Antwort; Akte unter VerschlussNBC News

FAQ

Sind sie verurteilt?

Nein. Sie sind angeklagt, es gilt die Unschuldsvermutung. Ein Prozess hat nicht stattgefunden.

Sind die Angeklagten in den USA?

Laut Berichten wurden sie in Spanien und Großbritannien festgenommen, US-Auslieferungsersuchen sind anhängig.

Wurde wirklich KI eingesetzt?

Das ist der Vorwurf der Anklage: KI soll in Anrufen Stimmen und teils Bilder von Führungskräften imitiert haben.

Methode und Grenzen

Quellen am 6. November 2026 geprüft. Weder die Anklageschrift noch die Mitteilung des Justizministeriums lasen wir selbst; wir stützten uns auf CBS, NBC, SecurityWeek und Fox 2. Opferzahlen weichen zwischen Berichten ab. Dies ist keine Rechtsberatung.

Quellen

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